Hahn im Korb
Nicht, daß ich das nicht schon gewöhnt wäre als Kunstgeschichtler, aber auf meiner neuen Arbeitsstelle bin ich allein, allein. Außer mir gibt es nur im Verwaltungsbereich des Museums (hinten) ein paar Männer, wie den Direktor, einen Restaurator und natürlich der Mann für die IT. Die sind aber räumlich weit entfernt in einem anderen Gebäude mit über 15 min Fußweg von uns entfernt untergebracht. Vorne gibt es mich und die 17 Führungsdamen, dazu die vier Damen vom Shop und die Cafémädchen, pardon, einen Caféjungen gibt es schon auch. Bis auf die Cafémädchen und eine Außnahme sind sie alle über 50, die Cafémädchen alle unter 20. Mit der schönen Polin (die auch Führungen macht) sind wir irgendwie dazwischen. Aber eben alle um mich herum Frauen. Das führt dazu, daß ich häufiger mal mit irgendwem im Auto (statt) im Bus heimfahre, daß ich vom Café meine Frühstücksflocken (ist so ein lustiges Wort) besorgt bekomme und überhaupt, jetzt als ich stimmlich angeschlagen war, wurde mir von zu hause Honig mitgebracht und alle Stunde eine heiße Milch hingestellt. Außerdem kann ich im Café jederzeit Kuchen schnorren...
Ansonsten bin ich aber auch (fast) der einzige, der die vielen Beamer und Fernseher morgens anstellen, die schweren Milchpakete ausladen oder mit der Werkstatt kommunizieren kann. Welch hartes Los mich doch getroffen hat! :)
Ansonsten bin ich aber auch (fast) der einzige, der die vielen Beamer und Fernseher morgens anstellen, die schweren Milchpakete ausladen oder mit der Werkstatt kommunizieren kann. Welch hartes Los mich doch getroffen hat! :)
Nachtreise - 26. Okt, 20:30
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